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Kaikoura – Keine Wale, aber dafür Delfine

Kaikoura – Rückwärtssalto lernen Delfine nicht im Zoo

An der Ostküste Neuseelands liegt die kleine Stadt Kaikoura direkt am Meer. Es ist eher ein Dorf als eine Stadt und es gibt wahrscheinlich mehr Hotelzimmer als Wohnhäuser in Kaikoura. In der Sommersaison sind die meisten Hotels ausgebucht. Wie gut, dass ich eine Reservierung habe.

An der Whalestation nützt mir meine Reservierung aber nicht viel, denn für heute sind alle Whale Watching Fahrten abgesagt. Die freundliche Frau am Schalter erklärt mir, dass die Wale heute leider allesamt entschieden haben, viele Kilometer vor der Küste ihre Runden zu drehen. Da sie so weit draußen unterwegs sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass wir welche zu Gesicht bekommen. Als Alternative bietet man mir eine Küstentour mit dem Boot an. Halber Preis. Was ich denn sehen könne? Alles außer Wale.

Na gut. Wenn ich schon mal in Kaikoura bin, dann will ich auch etwas von der hiesigen Tierwelt sehen, auch wenn die Wale leider heute woanders unterwegs sind. Für den halben Preis darf ich knapp zwei Stunden auf einem Boot mitfahren. Die Crew findet zielsicher riesige Schwärme von Delfinen. Es sind Schwarzdelfine und sie sehen ein wenig aus wie Killerwale, zumindest von der Färbung her. Natürlich sind sie viel kleiner. Es sind über 200 Tiere, die mit dem Boot um die Wette schwimmen, aus dem Wasser springen und teilweise zu zehnt in Gruppen synchron auftauchen, um Luft zu holen. Die Schwarzdelfine scheinen einen Heidenspaß zu haben. Irgendwie sind mir diese lebenslustigen Tiere immer schon sympathisch gewesen. Spätestens seit ich als Achtjährige mit Begeisterung Tabaluga gehört habe. Einer der Delfine macht sich einen Spaß daraus, immer wieder einen Rückwärtssalto zu machen.

Wenig später spürt die Bootscrew eine Gruppe von Hektor-Delfinen auf. Es sind nicht ganz so viele und sie bleiben in den seichteren Gewässern. Sie sind deutlich kleiner als die Schwarzdelfine, nur etwa 1,20 bis 1,50 Meter lang. Der Hektor-Delfin ist eine der kleinsten Delfinarten. Ihre Färbung ist ganz anders. Das kann ich gut erkennen. Die Rückenflosse der Hektor-Delfine sieht ein wenig aus wie ein Ohr von Mickey Mouse. Hektor-Delfine gibt es nur hier in den Gewässern um Neuseelands Südinsel.

Schließlich fahren wir mit dem Boot an einigen Felsen entlang, wo ich mehrere Neuseeländische Seelöwen sehen kann. Es sind offenbar geschickte Kletterer, denn sie sitzen auf ziemlich steilen Felsen. Zwei schwimmen im Wasser und winken dem Boot mit ihren Flossen zu. Putzige Gesellen.

Und dann wären da noch die Albatrosse, die auf dem Meer sitzen und auf eine steife Brise warten, damit sie losfliegen können. Es gibt verschiedene Sorten und ich verstehe leider den neuseeländischen Dialekt nicht gut genug, um mir die Unterschiede zu merken. Fest steht, dass eine dieser Arten von Albatrossen ziemlich groß ist. Fast wie eine Gans.

Alles in allem hat sich mein Besuch in Kaikoura doch gelohnt. Auch ohne Wale. So bleibt mir noch ein Grund, irgendwann wieder nach Neuseeland zu kommen, auch wenn mich die lange Anreise ein wenig abschreckt.

Eure Beatrice!

2 Comments

  • Nik sagt:

    Wir hatten offenbar Glück, denn wir haben in Kaikoura die Whale-Watching Tour gemacht. Das war sooo faszinierend. Wahnsinn. Leider sind die Fotos nicht gut geworden. Und meiner Freundin war schlecht. Sie sagt aber, dass sie es trotzdem jederzeit wieder machen würde. Trotz Reling-Schunkeln.

    • Beatrice Sonntag sagt:

      Wie schön. Ich hätte die Wale gerne gesehen. Tatsächlich habe ich ein paar Leute auf dem Boot gesehen, die mit dem Wellengang zu kämpfen hatten. Mir wurde erst gegen Ende etwas schummrig, als die Tour schon fast vorüber war. Aber ich würde auf jeden Fall direkt wieder mit dem Boot rausfahren.

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