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Waldguinea – Keine Elefanten und keine Schimpansen

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Kissidougou bis N’Zérékoré – Waldguinea ist sehr grün

Nach einer sehr langen Fahrt auf grausam schlechten Straßen habe ich endlich Kissidougou erreicht. Es ist eine Stadt im Süden von Guinea, Waldguinea, das Guinea, wo es noch die ursprünglichen Wälder gibt, die einst die Kolonialherren angezogen haben und die nun geschützt werden müssen. Einige Teile dieser Wälder sind Nationalpark geworden, andere tragen den Status eines Foret Classé oder eines Naturparks. Grün sind sie alle!

Diese Region um Kissidougou und N’Zérékoré ist wenig touristisch. Kaum ein Besucher verirrt sich hierher, obwohl zum Beispiel die Schimpansen von Bossou weltberühmt sind und viele Menschen schon Reportagen über sie gesehen haben. Dass es im Foret Classé de Ziama auch Waldelefanten gibt, ist weniger bekannt.

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Tokyo – Mutter der Metropolen

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Tokyo – Höflich und sauber

Die Stadt Tokyo ist gigantisch, sehr sauber, bestens organisiert und für Europäer auch ein wenig wunderlich. Eigentlich gibt es Toyko schon seit über 80 Jahren nicht mehr. Die Stadt wurde aufgelöst, aber alle nennen die 23 Gemeinden, die dort liegen, wo einst Tokyo war, einfach Tokyo. Macht der Gewohnheit.

Fast 14 Millionen einen anderen Namen beizubringen wäre wohl auch mühsam. Mit 38 Millionen Einwohnern ist die gesamte Metropolregion, also der Siedlungsteppich, der sich rund um Tokyo erstreckt und Yokohama und Kawasaki einschließt, die größte „Stadt“ der Welt. Irre. Solche Zahlen kann ich mir nur schwer vorstellen.

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Guinea – Wasserfälle und Kofferdrama

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Guinea – Die Heimat der Schlaglöcher

Ich wollte eigentlich nach Liberia, aber alles, was ich finden konnte, war eine Rundreise, die Liberia und Guinea kombiniert. Perfekt. Ich wusste nicht viel über Guinea. Aber ich wusste, dass ich das gerne ändern würde. Also los. Conakry, ich komme!

Leider hatte ich für dieses Abenteuer die Royal Air Maroc gewählt und das ist nicht die zuverlässigste Airline, wenn es darum geht, Koffer gemeinsam mit ihren Besitzern an dasselbe Reiseziel zu transportieren. Also stand ich da mitten in der Nacht am fast leeren Flughafen in iener großen Halle voller herrenloser Koffer der letzten Wochen. Das Kofferband ratterte. Aber mein Koffer war nicht dabei.

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Liberia – Unkolonisiertes Westafrika

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Liberia – Das gelobte Land

Lange hatte ich mich schon auf diese Etappe meiner Westafrika-Reise gefreut: Liberia, ein Land mit einer einzigartigen Geschichte und daher eine Besonderheit in Afrika. Neben Äthiopien ist es das einzige Land in Afrika, das nie von europäischen Kolonialherren besetzt war.

Wie es dazu kam, erfahre ich im Nationalmuseum von Monrovia, der Hauptstadt. Im frühen 19. Jahrhundert gab es in den USA eine Bewegung, die sich dafür einsetzte, die Nachfahren von Sklaven wieder zurück nach Afrika zu schicken. Für viele klang diese Idee gut. Ein Leben in Freiheit, Grundbesitz in der Fremde, die irgendwie einmal die Heimat der eigenen Vorfahren gewesen ist. Also machten sich zunächst einmal 88 Menschen afrikanischer Abstammung mit einem Schiff auf den Weg in Richtung Afrika. Sie legten an der Küste des heutigen Liberia an und verhandelten mit den hiesigen Stammesoberhäuptern. Verhandeln ist wohl das falsche Wort, denn diese Afrikaner verstanden nicht die Konsequenzen, die ihre Unterschrift auf den Verträgen der Amerikaner bedeutete.

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Nikko – Ein ganz beschiedenes Grab

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Nikko – Ruhestätte der Shogune

Das Städtchen Nikko und der gleichnamige Nationalpark befinden sich nördlich von Tokyo. Die Fahrt dorthin geht schnell, denn sie führt über topmoderne Autobahnen. Die Raststätten an diesen Autobahnen sind schon an sich eine Sehenswürdigkeit. Die Toiletten sind der Knaller.

Nikko ist ein Wallfahrtsort für alle, die dem Shintoismus oder Buddhismus folgen, aber auch alle, die einfach nur pilgern und ihre Wünsche auf rituelle Weise vorbringen wollen.

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Tiwai Island – willkommen auf der Affeninsel

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Tiwai Island – Tief im Urwald

In Sierra Leone gibt es eine ganz berühmte Insel, die Tiwai heißt. Es ist aber keine Insel im Meer, sondern eine Flussinsel, umschlossen vom Fluss Moa, von dem ich noch nie gehört hatte. Da es sich um eines der bedeutendsten Affenschutzgebiete der Welt handelt, habe ich auf meiner Westafrika-Rundreise auch auf Tiwai Island Station gemacht.

Elf Primatenarten soll es hier geben. Ein winziges Touristencamp mit einfachen Zimmer, Bädern im Flur und einer Speiseveranda mit Küche ist perfekt, um sich zwei Tage lang den Primaten zu widmen. Es gibt Fliegennetze für die Nacht und Solarpaneele, die dafür sorgen, dass man die Kamerabatterien aufladen kann und beim Duschen nicht aus Versehen eine der Spinnen mit einschamponiert.

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Cunene – Abseits aller Pfade

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Cunene – Schönheit mal anders

In Angola gibt es viel zu sehen, aber wenn ich ehrlich bin, dann war es die Aussicht darauf, Cunene zu entdecken, die für mich die Faszination an diesem Land ausgemacht hat. Vieles in Angola ist spannend: die Wüste, die quirlige Hauptstadt mit ihrer Kolonialgeschichte, die zweitgrößten Wasserfälle Afrikas, die Fischerdörfer an der Küste und die Berge der Serra da Leba, aber Cunene war für mich das Ziel der Ziele.

Cunene ist eine Provinz im Süden Angolas, an der Grenze zu Namibia. Dort gibt es einige Städte und viele kleine Dörfer. Die Dörfer, die ich sehen wollte, liegen recht nah an der Grenze zum Nachbarland und natürlich nicht direkt an der Hauptstraße. Ich wollte nämlich die Menschen treffen, die zu den Völkern gehören, die sich bis heute fast vollständig der Zivilisation verweigern.

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Freetown – Von Traumstrand bis Chaos

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Freetown – Slums, Villas, Schimpansen

Freetown ist die Hauptstadt von Sierra Leone und war daher auch Teil meiner Westafrika-Rundreise. Was es da wohl zu sehen gibt? Zunächst einmal ist Freetown ein Molloch voller Menschen. Im ehemaligen Zentrum stehen einige Kolonialgebäude, die vor sich hin verfallen. Erstaunlich viele Kirchen wurden in diesem Zentrum gebaut.

Zwischen den Kirchen steht irgendwo der berühmte Cotton Tree. Das ist ein mächtiger Baum, der schon mehr als 100 Jahre alt ist. Es ist eine Baumart, die Früchte produziert, aus denen ähnlich wie bei Baumwollpflanzen eine Art Wolle oder Watte gewonnen werden kann. Der Cotton Tree von Freetown war sicher irgendwann riesig, aber er ist in der Mitte durchgebrochen und es steht nur noch ein gewaltiger Stamm, aus dem neue Äste gesprossen sind. Einst stand hier der Palast des hiesigen Königs, denn wo so ein Baum steht, kann es sich nur um einen besonderen Ort handeln.

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Riad – Wie Dubai, nur anders

By Die Jetlagjägerin No Comments

Riad – Entdeckung vieler Jahrhunderte

Riad ist eine sehr abwechslungsreiche Stadt, die im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne um ihren Platz in der Welt kämpft. In den riesigen modernen Malls sind Frauen mit Vollverschleierung unterwegs, aber man sieht hier auch junge Damen in westlicher Kleidung oder in farbenfroher Kleidung mit einem einfachen Schleier. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass die traditionelle Abaya mit Gesichtsschleier vorherrscht, merkt man deutlich, dass Riad auf dem Weg in ein neues Zeitalter ist.

Riad ist ein wenig wie Dubai, steht aber im Schatten der Metropole, unter anderem weil Riad einfach später damit angefangen hat, Hochhäuser zu bauen. Die Hochhäuser, die es gibt, sind allerdings ziemlich eindrucksvoll, allen voran der Flaschenöffner, wie das Kingdom Center liebevoll genannt wird. Wer das Gebäude sieht, versteht sofort, warum. Ganz oben gibt es eine ziemlich coole Aussichtsplattform, von der aus man auf ganz Riad blicken kann, je nachdem, wie sandig die Luft gerade ist.

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Wadi Disah – Das Beste, was Sandstein zu bieten hat

By Die Jetlagjägerin No Comments

Wadi Disah – Grandiose Landschaft im Westen der arabischen Halbinsel

Auf dem Weg von Tabuk nach Al Ula kommt man an einer wunderschönen Landschaft vorbei und es lohnt sich auf jeden Fall, hier einen kurzen Stopp einzulegen. Die Wanderung oder Jeepfahrt im Wadi Disah dürft Ihr auf keinen Fall verpassen, denn sie gehört zu den Naturhighlights in Saudi Arabien.

Am Eingang des Tals, wo die Felsen an den mittleren Westen Amerikas erinnern, steht ein sehr modernes Toilettenhäuschen, umgeben von ein paar Spielgeräten für Kinder. Dahinter beginnt dann die Natur und die asphaltierte Straße endet nach einigen hundert Metern. Hier rücken die Felsen immer näher aneinander und bilden das Tal, das als Wadi Disah bekannt ist.

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