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Tag

Asien

Kampong Phluk – Nicht immer schwimmend

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Kampong Phluk – Das Leben auf dem Wasser

Kampong Phluk ist ein ganz besonderes Dorf, wenn auch nicht das einzige in Kambodscha, das so besonders ist. In Kampong Phluk leben die Menschen auf ganz eigene Weise mit dem Wasser, vom Wasser, auf dem Wasser und am Wasser.

In der Regenzeit steht das Dorf unter Wasser. Daher sind die Gebäude auch auf Stelzen gebaut. Je nach Wasserstand bewohnen die Menschen nur das oberste Stockwerk oder auch die Stockwerke unterhalb der eigentlichen Wohnung. Sie erreichen ihre Wohnungen mit dem Boot und sind nur auf dem Wasser unterwegs. Es ist der Tonle Sap See, der sich so stark ausbreitet, dass Kampong Phluk vollständig unter Wasser steht.

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Siem Reap – Angkor Wat zum dritten Mal

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Siem Reap – Tomb Raider und 54 Gesichter

Ich war bereits 2007 und 2014 in Siem Reap und habe mir die eindrucksvollen Tempelanlagen von Angkor Wat angeschaut. Ich kann nicht oft genug sagen, dass ich nicht verstehen kann, dass diese 1000 Jahre alte Stadt, von der so viel erhalten ist, es 2011 nicht auf die Liste der neuen sieben Weltwunder geschafft hat. Jeder, der einmal die Cristo-Statue in Rio besucht hat und Angkor Wat gesehen hat, wird meiner Meinung nach den Kopf schütteln über die Ergebnisse dieser Abstimmung damals.

Glücklicherweise ist es vollkommen egal, wer zu den Weltwundern zählt und wer nicht. Für mich zählt Angkor zu meinen Highlights auf dieser Welt, die ich jedem nur absolut empfehlen kann. Siem Reap ist zudem eine Easy Peasy Touristenstadt, in der es Hotels aller Preisklassen, billiges gutes Essen und kurze Wege gibt. Es ist friedlich und sicher. Niemand wird gezwungen, Insekten zu essen. Es gibt Bier für einen Dollar und Massagen für 8 Euro pro Stunde. Hier findet jeder sein Glück.

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Phuket – Zwischen Hölle und Paradies

By Kurz und schmerzlos No Comments

Phuket – Trotzdem Thailand

Ich war schon öfter in Thailand und habe mir dieses Mal eine neue Region ausgesucht: die Insel Phuket. Sie ist berühmt, hat sehr viele Besucher jedes Jahr und ich erinnere mich, dass Phuket nach der Pandemie der erste Teil Thailands war, der für Touristen wieder besuchbar war. Es war quasi ein Testgebiet.

Ich liebe Thailand. Thai-Küche, das Wetter, das Obst, die Landschaften, die Massagen und Muay Thai. Aber Phuket hat mich ein wenig enttäuscht. Erstens gab es auf der Insel viel weniger Auswahl an Obst, als an all den anderen Orten, die ich vorher besucht hatte. Ich will nicht ausschließen, dass das an der Jahreszeit lag. Was aber nicht an der Jahreszeit gelegen haben kann, war, dass auf Phuket alles wahnsinnig touristisch ist. Die gesamte Insel scheint nur auf Besucher ausgerichtet zu sein. Nach den vielen Trips in absolut untouristische Länder war ich das vielleicht einfach nicht mehr gewöhnt. Aber es hat mich schockiert. Es gibt auf Phuket nicht viel zu sehen, eigentlich nur Strände und ein paar Gebäude, Statuen und Tempel, die aber mit dem Festland nicht mithalten können. Wer Strandurlaub mag, wird es hier sicher lieben. Aber mein Fall ist das einfach nicht.

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Tonle Sap – Der Fluss, der die Richtung wechselt

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Tonle Sap – Das Herz Kambodschas

Tonle Sap ist sowohl der Name eines Flusses als auch eines Sees mitten in Kambodscha. Der Tonle Sap ist ein ganz besonderer Fluss, denn er kann die Fließrichtung ändern. Tatsächlich. Klingt komisch. Aber der Tonle Sap fließt in der Trockenzeit von Norden nach Süden in den Mekong, um dann gemeinsam mit dem Mekongwasser in Richtung Meer zu reisen. Aber in der Regenzeit, wenn der Mekong zu einem reißenden noch riesigeren Strom wird, drückt er das Wasser in den Tonle Sap hinein, sodass dieser dann in Richtung Norden fließt und dem Tonle Sap See noch mehr Wasser beschert.

Es ist unvorstellbar, dass der See innerhalb eines Jahres mal einen Meter tief und mal 12 Meter tief ist. Viele Menschen, die in der Umgebung wohnen, haben schwimmende Häuser. Viele Dörfer am Ufer sind auf Stelzen gebaut, sodass sie in der Trockenzeit über hohe Treppen und in der Regenzeit per Boot erreichbar sind. Diese schwimmenden Dörfer sind wahrscheinlich in der Regenzeit wirklich sehenswert. Ich war in der Trockenzeit dort und habe über die Stelzenhäuser gestaunt. Ein wenig Bootfahren kann man trotzdem, nur eben nicht auf der Hauptstraße.

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Phnom Penh – Schön und grausam

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Phnom Penh – Bou Meng ist noch da

Kaum eine Stadt in Asien hat so gegensätzliche Hauptattraktionen wie Phnom Penh in Kambodscha. Die Hauptstadt des grünen flachen Landes mit seinen 17 Millionen Bewohnern besteht aus einer Altstadt am Fluss, vielen modernen Hochhäusern, die nicht älter als zehn Jahre sind, aus dem prachtvollen Königspalast, der um die 200 Jahre alt ist und den Monumenten, die einem der grausamsten Regime des 20. Jahrhunderts gedenken: den Khmer Rouge.

Ich wollte beides sehen: die Pracht des Palastes mit seinen goldgelben Dächern und den vielen Tempeln, aber auch die Killing Fields und das Tuol Sleng Gefängnis.

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Kho Phi Phi – Wie Hollywood alles ruiniert

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Kho Phi Phi – Traumhaft schön und fürchterlich

Von Phuket aus kann man ganz prima einen Tagesausflug mit der Fähre oder dem Speed Boat nach Kho Phi Phi unternehmen. Die Fähre braucht etwa zwei Stunden, um zur Insel Phi Phi Le zu gelangen, die seit dem Jahr 2000 dank des Films The Beach mit Leonardo Dicaprio weltbekannt ist.

Phi Phi ist nicht nur eine einzige Insel, sondern eine Inselgruppe in der Andaman See, also da, wo auch Phuket liegt. Mit dem Speed Boad ist Phi Phi Le in etwa eineinhalb Stunden erreichbar. Da ist Phi Phi Don, wo die Fähre anlegt und da ist Phi Phi Le, wo sich der Maya Strand befindet. Dieser ist Ziel all der Besucher, die einen Tagesausflug buchen. Die Touren haben sehr unterschiedliche Schwerpunkte und laufen alle möglichen Buchten und Inseln an, aber ich glaube, dass alle diese Touren zum Maya Strand fahren. Dort ist auf jeden Fall die Hölle los und man darf seit einiger Zeit nicht mehr dort baden, weil die viele Sonnencreme die Unterwasserwelt ernsthaft gefährdet hat. Jetzt dürfen die Touristen nur noch mit den eingecremten Füßen ins Wasser, nicht mehr mit dem ganzen schmierigen Körper. Das bedeutet, dass man auch besser Fotos von der wunderschönen Szenerie machen kann, denn natürlich ist der Maya Strand ein Paradies. Wunderschön. Das wusste auch Danny Boyle, der diese Kulisse für den Film ausgesucht hat.

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Kyoto – Alte Kaiserstadt mit Trommelwirbel

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Kyoto – Hundert Schreine und Tempel

Kyoto muss man im Grunde besuchen, wenn man sich auch nur ein wenig für japanische Kultur und Geschichte interessiert. Die Stadt eignet sich hervorragend, um in die bewegte Geschichte einzutauchen, denn während einer ganzen Weile war Kyoto die Hauptstadt Japans. Daher gibt es in Kyoto nicht nur Paläste und Schlösser von Kaisern und Shogunen, sondern auch jede Menge Tempel und Schreine.

Die Schreine gehören zum Shintoismus, die Tempel zum Buddhismus und offenbar benötigen die Japaner beides für ein erfülltes Leben. Ich habe mir sagen lassen, dass im Shintoismus geheiratet und im Buddhismus gestorben wird. Die meisten Anlagen bestehen aus einem Mix der beiden Religionen, was ihnen diesen besonderen Touch verleiht, den es nur in Japan gibt.

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Nara – Ach du heiliger Hirsch!

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Nara – Laternen, Hochzeiten und ein Mönch mit Geweih

Nara liegt südlich von Kyoto und war im 8. Jahrhundert für eine Weile lang die Hauptstadt von Japan. Hier gibt es also auch einige alte Gebäude zu entdecken, die einen tiefen Einblick in die japanische Geschichte bieten. Wie fast alle Bauwerke in Japan sind sie immer mal wieder abgebrannt oder zerstört worden aber mit einer besonderen Hingabe wieder aufgebaut und erhalten worden.

Nara ist unter Touristen bekannt als die Stadt, in der die Hirsche sich vor den Besuchern verbeugen, um mit Keksen gefüttert zu werden. Das tun sie tatsächlich und die Touristen sowie Pilger, die zu den Tempeln und Schreinen kommen, kaufen mit Begeisterung diese Kekse, mit denen man den Hirschen tatsächlich eine Freude machen kann. Zumindest am Anfang des Tages, wenn die Tiere noch Hunger haben. Gegen Nachmittag liegen sie dann oft lieber faul in der Gegend herum und verbeugen sich auch nicht mehr. Dann kann man ihnen mit etwas Glück noch einen Keks aufzwingen.

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Tokyo – Mutter der Metropolen

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Tokyo – Höflich und sauber

Die Stadt Tokyo ist gigantisch, sehr sauber, bestens organisiert und für Europäer auch ein wenig wunderlich. Eigentlich gibt es Toyko schon seit über 80 Jahren nicht mehr. Die Stadt wurde aufgelöst, aber alle nennen die 23 Gemeinden, die dort liegen, wo einst Tokyo war, einfach Tokyo. Macht der Gewohnheit.

Fast 14 Millionen einen anderen Namen beizubringen wäre wohl auch mühsam. Mit 38 Millionen Einwohnern ist die gesamte Metropolregion, also der Siedlungsteppich, der sich rund um Tokyo erstreckt und Yokohama und Kawasaki einschließt, die größte „Stadt“ der Welt. Irre. Solche Zahlen kann ich mir nur schwer vorstellen.

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Nikko – Ein ganz beschiedenes Grab

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Nikko – Ruhestätte der Shogune

Das Städtchen Nikko und der gleichnamige Nationalpark befinden sich nördlich von Tokyo. Die Fahrt dorthin geht schnell, denn sie führt über topmoderne Autobahnen. Die Raststätten an diesen Autobahnen sind schon an sich eine Sehenswürdigkeit. Die Toiletten sind der Knaller.

Nikko ist ein Wallfahrtsort für alle, die dem Shintoismus oder Buddhismus folgen, aber auch alle, die einfach nur pilgern und ihre Wünsche auf rituelle Weise vorbringen wollen.

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