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Tag

Beatrice Sonntag

Sirajganj – Wo sich Ziege und Storch gute Nacht sagen

By Die Jetlagjägerin No Comments

Sirajganj – Ein Tempel und eine Joghurtfabrik

Irgendwo zwischen Dhaka und Rajshahi liegt am Brahmaputra eine kleine Stadt, in dem es einen recht gut erhaltenen Terrakotta-Tempel gibt. Er heißt Navarathna Tempel und es handelt sich um einen Hindutempel, der Anfang des 18. Jahrhundert gebaut wurde. Ein Freund des damaligen Königs lebte hier und dieser König baute für ihn natürlich auch einen Tempel. Nicht nur für ihn, hauptsächlich für Krishna.

Im Grunde tut das Kulturministerium nicht viel für die Altertümer, die hier überall einfach so herumstehen, aber dieser Tempel hat immerhin einen Aufpasser, der das Tor morgens auf und abends absperrt, der das Gras schneidet und der außerdem aufpasst, dass niemand Graffiti sprüht.

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Pelling – Schüchterne Berge mit Gebetsfahnen

By Die Jetlagjägerin No Comments

Pelling – Die alte Hauptstadt von Sikkim

Pelling liegt am Hang. Das hat es mit vielen Städten und Dörfern in Sikkim gemeinsam. Um mein Hotel zu erreichen, muss ich einige Haarnadelkurven über mich ergehen lassen. Das Hotel liegt hoch auf dem Berg. Nur das Pemayangtse Kloster liegt noch höher.

Mein Hotel ist der Hammer. Es ist ein altes Kolonialhotel, das liebevoll restauriert wurde. Mein Zimmer liegt genau an der richtigen Seite, denn wenn die Wolken sich verziehen, kann ich direkt auf den Kangchenjunga oder Kangchendzönga blicken. Das ist immerhin der dritthöchste Berg der Welt. Ich drücke die Daumen für das Wetter.

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Ghoom oder Ghum – Toy Train zum Kloster

By Die Jetlagjägerin No Comments

Ghum – Tibeter im Exil

Meine Reise nach Tibet war eine der schönsten und eindrucksvollsten, die ich bisher unternommen habe. Seither durfte ich einen Hauch von Tibet auch anderswo erleben, zum Beispiel in Dharamsala im Nordwesten von Indien, wo der Dalai Lama lebt. Meine Vorliebe für Tibet war wohl auch einer der Gründe, warum ich Sikkim so gerne sehen wollte.

Tatsächlich erwartet mich schon auf dem Weg nach Sikkim ein Hauch von Tibet, nämlich in einem Ortsteil von Darjeeling, der sich Ghum oder Ghoom nennt. Hier steht das berühmte Ghoom Monastery oder Ghum Kloster. Der offizielle Name ist Yiga Choeling.

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Darjeeling – Mit dem Spielzeugzug durch den Tee

By Die Jetlagjägerin No Comments

Darjeeling – Wo Indien weniger indisch wirkt

Den Namen Darjeeling kennt jeder. Viele wissen, dass es sich um eine Stadt in Indien handelt. Die meisten kennen Darjeeling Tee, den es in jedem deutschen Supermarkt gibt. Und viele kennen den Wes Anderson Film Darjeeling Limited. Ich liebe diesen Film, musste allerdings herausfinden, dass er überall außer in Darjeeling gedreht wurde. Nun, das hat meiner Begeisterung für das echte Darjeeling keinen Abbruch getan.

In Darjeeling gibt es Tee. Das ist kein Märchen. Sogar richtig viel Tee. Was es etwas weniger gibt, sind Inder. Natürlich sind hier fast alle offiziell Inder, aber die Mehrzahl der Bewohner stammt entweder aus Nepal oder aus Tibet. Die Nepalesen sind schon im 19. Jahrhundert hierher gekommen und zwar als Gastarbeiter für die Briten, die unheimlich viele Menschen brauchten, um ebendiesen Tee zu pflücken und zu verarbeiten.

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Hugly – Nie gehört…

By Die Jetlagjägerin No Comments

Hugly – Ein Hauch Kolonialgeschichte

Ich habe einen Tag in Hugli verbracht. Dabei hatte ich von Hugli noch nie gehört, zumindest nicht bis ich mein Reiseprogramm für die Tour nach Westbengalen und Sikkim erhalten habe. Dabei hat der Distrikt Hugli über fünf Millionen Einwohner. Hugli. Das klingt lustig. Den Namen mochte ich gleich.

Auf einer Tagestour konnte ich natürlich nur Teile von Hugli sehen, aber immerhin. Zunächst einmal musste ich von Kalkutta nach Hugli fahren. Das erste Ziel war der Hanseswari Tempel, der etwa 40 Kilometer vom Stadtzentrum von Kalkutta entfernt liegt. Dafür brauchte ich zweieinhalb Stunden. Besser gesagt, mein Fahrer, denn hätte ich am Steuer gesessen, wären wir jetzt noch nicht da. Der Verkehr in Kalkutta und auf der gesamten Strecke nach Norden am Ganges entlang, der hier Hooghly, also Hugli heißt, ist einfach mörderisch.

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Kalkutta – Molloch mit Charme

By Die Jetlagjägerin No Comments

Kalkutta – Zwei Brücken und 15 Millionen Menschen

Die Hauptstadt von Bengalen, die Wahlheimat von Mutter Theresa, eine indische Millionenstadt, die jedes Jahr vom Monsun eingeweicht wird – Kalkutta hat viele Gesichter. Es ist eine sehr junge Stadt, anders als Varanasi oder Delhi, die schon Jahrtausende überdauern. Kalkutta ist gerade mal 500 Jahre alt. Durch die Briten wurde Kalkutta groß. Und heute ist es das immer noch: groß. 15 Millionen Menschen leben hier. Tagsüber sind es noch einige Millionen mehr, die in vollgestopften Pendlerzügen jeden Morgen ankommen und sich in die Straßen der Stadt ergießen.

Ich hatte mir vorgestellt, dass Kalkutta laut und voll ist. In dieser Annahme wurde ich nicht enttäuscht. Ich hatte es mir aber auch architektonisch interessant vorgestellt. Leider sind viele der hübschen Kolonialbauten vom jährlichen Monsun so stark zerstört, dass sie nicht mehr gerettet werden können. Man sieht sofort, wer sich um sein Haus kümmert und wer nicht. Einige Gebäude sehen aus wie neu. Andere sind vollkommen zerfallen und stellen eine Gefahr für Bewohner und Passanten dar. Ja. Bewohner, denn in den Ruinen leben fast überall Menschen, die sich keine andere Wohnung leisten können.

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Autorenleben – mein erster Roman erscheint am 7. Oktober!

By Allgemein No Comments

Nachdem ich nun seit zwölf Jahren Reiseberichte schreibe und veröffentliche, wird im Oktober mein erster Roman erscheinen. Der VSS Verlag fand mein Manuskript gut genug, um es zu veröffentlichen. Nachdem ich es an Dutzende von Verlagen geschickt hatte, war ich kurz davor, die Hoffnung aufzugeben. Nach Monaten der Stille und einigen Absagen kam dann endlich die Zusage, auf die ich gewartet hatte und nun ist es fast soweit. Das Lektorat ist abgeschlossen und das Cover steht: grandios entworfen von Axel Aldenhoven.

Mein Roman, „Earthventure in Las Vegas“, wird nicht nur als gedrucktes Buch und als eBook erscheinen, sondern auch als Hörbuch erhältlich sein. Ich habe Anfang dieses Jahres an einem anonymen Schreibwettbewerb teilgenommen. Die Geschichte „Pink ist das neue Grün“ gewann den ersten Preis. Der Initiator des Wettbewerbs, Axel Aldenhoven,hat das Hörbuch für mich eingelesen. Ich bin restlos begeistert. Axel hat es einfach drauf, seine Stimme passt perfekt und er bringt den nötigen Enthusiasmus mit. Es war unglaublich, das ganze Buch noch einmal aus seinem Mund zu hören.

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Autorenleben – Schreiben mit KI?

By Allgemein No Comments

KI, künstliche Intelligenz, das Thema ist in aller Munde. Viele Autoren machen sich Sorgen, dass sie bald durch künstliche Intelligenz ersetzt werden. Ob das in zwei Jahren oder in 20 Jahren sein wird, ist unklar. Es ist auch fraglich, ob die Kunst jemals vollständig von Computern übernommen werden kann. Was mich im Moment interessiert, sind die Möglichkeiten, die uns KI heute bietet.

Ich habe spaßeshalber versucht, Chat GPT zu bitten, mir eine Idee für einen Roman zu liefern und die Handlung zu skizzieren. Das hat natürlich nicht funktioniert, aber es war eine lustige Übung. Natürlich kann man als Autor KI zum Brainstorming benutzen. Oft sind fünf von fünf Ideen miserabel, aber eine Formulierung darin oder ein Wort gibt den Ausschlag für die entscheidende Idee oder den entscheidenden Gedanken. KI kann Synonyme suchen, oder bei der Recherche helfen.

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Autorenleben – Wie schreibe ich?

By Allgemein No Comments

Autoren denken darüber nach, was sie schreiben. Viele Autoren denken auch darüber nach, wie sie schreiben. In der Ausbildung zur Romanautorin habe ich gelernt, wie man schreibt, wann man schreibt, womit man schreibt, wie schnell man schreiben kann, wie falsch man schreiben darf.

All die 100 Möglichkeiten, wie, wann, womit und vielleicht sogar warum man schreiben kann, dienen letztlich dazu, den eigenen Weg zu finden. In der Ausbildung gab es Themen, die mir sehr leicht fielen und bei denen andere Autoren Schwierigkeiten hatten. Es gab aber auch Themen, bei denen ich vor einer Herausforderung stand, während andere keine Probleme hatten. Es war ein Geben und Nehmen.

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Autorenleben – Man lernt nie aus

By Allgemein No Comments

Natürlich kann ich schreiben, das habe ich in der ersten Klasse gelernt. Ich konnte schnell Briefe schreiben, Diktate und Aufsätze. Und Nachrichten auf die Zettelchen, die wir uns in der Klasse zuwarfen.


Aber schreiben ist nicht gleich schreiben. Das hätte ich damals schon wissen können. Klar wurde es, als ich im Studium wissenschaftliche Arbeiten und schließlich eine ganze Diplomarbeit schreiben musste. Schon damals habe ich in meiner Freizeit viel geschrieben. Im Beruf habe ich dann gelernt, Baustellenberichte und Besprechungsprotokolle zu schreiben. Wieder eine andere Art zu schreiben.

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