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Abuja ist bekanntlich die Hauptstadt von Nigeria, allerdings erst seit etwas mehr als 30 Jahren. Vorher war es eine Kleinstadt. Jetzt ist Abuja eine Millionenstadt mit schnell wachsenden Slums. Davon merkt man aber im Zentrum nichts, denn Abuja wirkt sehr modern.
Da stehen Geschäftsgebäude, Einkaufszentren und Verwaltungen sowie Botschaften an breiten sauberen Straßen. Die riesige Moschee glänzt mit ihrer goldenen Kuppel in der Sonne und der Verkehr ist sehr viel erträglicher als im Molloch Lagos.
Riad ist eine sehr abwechslungsreiche Stadt, die im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne um ihren Platz in der Welt kämpft. In den riesigen modernen Malls sind Frauen mit Vollverschleierung unterwegs, aber man sieht hier auch junge Damen in westlicher Kleidung oder in farbenfroher Kleidung mit einem einfachen Schleier. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass die traditionelle Abaya mit Gesichtsschleier vorherrscht, merkt man deutlich, dass Riad auf dem Weg in ein neues Zeitalter ist.
Riad ist ein wenig wie Dubai, steht aber im Schatten der Metropole, unter anderem weil Riad einfach später damit angefangen hat, Hochhäuser zu bauen. Die Hochhäuser, die es gibt, sind allerdings ziemlich eindrucksvoll, allen voran der Flaschenöffner, wie das Kingdom Center liebevoll genannt wird. Wer das Gebäude sieht, versteht sofort, warum. Ganz oben gibt es eine ziemlich coole Aussichtsplattform, von der aus man auf ganz Riad blicken kann, je nachdem, wie sandig die Luft gerade ist.
Ich fliege nach Dhaka. Nicht Dakar. Auch ganz schön exotisch und weit weg. Aber Dhaka ist noch weniger touristisch als Dakar, das auch schon sehr wenig touristisch ist. Gemeinsam haben die beiden Städte, dass die Luftverschmutzung immens hoch ist. Dhaka brachte mich vielleicht sogar noch mehr zum Husten als Dakar.
Für alle, die es nicht wissen: Dhaka ist die Hauptstadt von Bangladesch und wer eine Rundreise durch dieses wenig bekannte und faszinierende Land unternehmen will, landet unweigerlich in Dhaka. Das ist auf jeden Fall der einfachste Weg. Warum also nicht auch eine Stadtbesichtigung unternehmen?
Quito ist die höchstgelegene Hauptstadt der Welt, zumindest für alle, die wissen, dass La Paz nicht die Hauptstadt von Bolivien ist. Ich erkenne vieles in Quito wieder, denn vor fünf Jahren war ich schon einmal hier. Der frappierendste Unterschied zwischen 2016 und 2021 ist der, dass ich vielleicht eine Handvoll Touristen begegne, während es vor fünf Jahren noch Massen an Europäern, Asiaten und Amerikanern waren, die Quitos schöne Altstadt bevölkert haben.
Alle tragen hier Maske. Immer und überall. Sehr diszipliniert. Und dabei sind wirklich alle auf den Beinen. An jeder Straßenecke – und wirklich an jeder – stehen Menschen und verkaufen Obst, Süßigkeiten, Snacks und vor allem Kuchen. Jede Menge Kuchen. Beliebt sind Doughnuts (Donas) und richtige Marmorkuchen, die in 12 Stücke geschnitten und auf der Straße verkauft werden. Das wird mir zu Hause fehlen. Der Straßeneckenmarmorkuchen!
Leider ist die größte Kirche mitten an der Plaza Grande in Quitos Altstadt geschlossen, aber ich darf ich die Kirche de la Compania de Jesus hinein, wenn ich fünf Dollar zahle. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Gold die katholische Kirche in Südamerika geraubt und zu einem kleinen Teil auch hier in den Kirchen verbaut hat. Die Kirche de la Compania de Jesus ist regelrecht vollständig im Innenraum mit Gold ausgekleidet. Das ist auch beim zweiten Besuch einfach überwältigend.
Bratislava – Viel mehr als Viennas kleine Schwester
Die schöne kleine Stadt Bratislava ist im Corona-Sommer eine der
wenigen, die deutsche Touristen noch bedenkenlos willkommen heißt.
Herzlichen Dank, Bratislava. Mein letzter Besuch in der Slowakei ist
schon mehr als zehn Jahre her und ich erinnere mich lebhaft an eines
der ältesten und hässlichsten Hotels meiner gesamten Karriere als
Touristin und an eine hübsche und etwas in die Jahre gekommene
Altstadt.
Die Slowaken haben sich in den letzten
zehn Jahren wirklich Mühe gegeben, diese Altstadt auf Vordermann zu
bringen. Sie erstrahlt in neuem Glanz und viele der wirklich schönen
Bauten sind liebevoll renoviert worden. Nur hie und da sieht man noch
eine Fassade, die mit Graffiti und Brettern vor den Fenstern versehen
ist.
Mein Besuch in Kigali hat mich in sehr gemischte Gefühle gestürzt. Sicherlich hatte ich schon von Ruandas Geschichte und auch vom Völkermord an den Tutsis gehört, aber es ist immer etwas anderes, sich schließlich vor Ort mit dem Thema zu beschäftigen. 1994 wurde hier in Ruanda etwa eine Million Menschen auf bestialische Weise ermordet. Damals war ich gerade 14 Jahre alt und ich hatte andere Prioritäten. Ich erinner mich dennoch daran, dass in der Presse von so etwas wie einem Bürgerkrieg die Rede war. Außerdem war Europa damals mit dem Geschehen im ehemaligen Jugoslawien beschäftigt.
Wer sich mit dem Völkermord in Ruanda auseinandersetzt, dem wird schon in den ersten Minuten klar, dass es sich dabei keinesfalls um einen Bürgerkrieg gehandelt hat. Es waren auch keine ethnisch motivierten Auseinandersetzungen, denn Hutu und Tutsi sind keine Ethnien, keine Völker oder Stämme. Es ist eine Klassifizierung, die die belgischen Kolonialherren bewusst und willkührlich eingeführt hatten, wahrscheinlich, um die Leute gegeneinander aufzubringen.
Wenn man nach San José sucht, dann muss man schon ungefähr wissen, wonach man sucht, denn es gibt insgesamt 82 Städte und Dörfer, die den Namen San José tragen, drei Inseln, die San José heißen, einen Berg und fünf Provinzen. Unter den Städten und Dörfern haben manche noch einen Beinamen oder ein „de la Irgendwas“, aber wer nur einfach nach San José möchte, der hat es nicht leicht. Ich habe also achtmal kontrolliert, ob ich denn wirklich den richtigen Flughafen ausgewählt hatte, denn ich wollte ja das San José in Costa Rica.
Hier ist das San José glücklicherweise das einzige und zudem auch noch die Landeshauptstadt. Es handelt sich nicht um eine Kolonialstadt, man darf sich also auf eine etwas modernere Stadt gefasst machen. Das Zentrum besteht aus einigen Fußgängerzonen, in denen ganz schön was los war. Ich war an einem Montag in San José unterwegs und habe gestaunt über die Menschenmengen, die sich bei zugegeben schönem Wetter auf den Straßen getummelt haben. Read More
Bisher hatte ich in Seoul nur ein paar wenige Stunden verbracht. Von Korea kannte ich eigentlich nur den Norden, der wohl in sehr vielen Belangen genau das Gegenteil des Südens ist. Höchste Zeit also, mir auch mal Südkorea anzusehen und dabei natürlich auch die Hauptstadt Seoul intensiver zu erleben.
Seoul ist eine Stadt der Gegensätze, in der es einige der modernsten Bauwerke der Welt gibt, aber auch über 1000 Jahre alte Kaiserpaläste sowie Tempelanlagen, die Zeugen einer glorreichen Vergangenheit und einer uralten Hochkultur sind. Als wir hier in Deutschland noch mit dicken Steinen auf der Jagd nach Kaninchen waren, waren die Koreaner quasi schon dabei, mit Löffeln zu essen und Gedichte zu schreiben. Den Buchdruck haben sie auf jeden Fall schon etwa 100 Jahre vor Guthenberg gekannt. Read More
Die schöne Hauptstadt von Jordanien ist eine Mischung aus Orient und moderner Großstadt. Man findet hier sowohl römische Ruinen als auch einen arabisch anmutenden Basar wie moderne Haute Couture Boutiquen, Moscheen und ein Museum, in dem mit den Qumran Rollen Dokumente ausgestellt sind, die für die Christenheit und das Judentum von essentieller Bedeutung sind.
Dieses Museum, in dem einige der weltberühmten Qumranrollen ausgestellt sind, ist ein unscheinbares winziges Gebäude. Zumindest war es das 2010. Damals warteten die Rollen und einige andere Artefakte darauf, dass man ihnen ein angemessenes Museum bauen würde. Ich werde demnächst mal wieder dorthin fahren müssen, um nachzusehen, ob das geschehen ist. Die Qumranrollen sind uralte Schriftstücke aus der Zeit zwischen 250 vor Christus und zu Lebzeiten Christi. Viele dieser Schriftstücke geben eine etwas andere Version dessen wieder, was in der Bibel steht. Daher waren sie in den 40er und 50er Jahren, als sie im Westjordanland entdeckt wurden auch ein wenig ein Pulverfass und eine Bedrohung für die Macht der Kirche. Ein faszinierendes Thema. Leider kann ich natürlich nichts lesen, denn die Texte sind in aramäisch, hebräisch und griechisch geschrieben.
Quito ist die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Viele Menschen behaupten, es sei nur die zweithöchste, aber dieselben Menschen scheinen zu vergessen, dass La Paz keine Hauptstadt ist. Der Superlativ gilt also definitiv Quito! Glückwunsch! Quito ist auch etwas Besonderes, weil seine Altstadt die erste war, die von der UNESCO vollständig als Welterbe deklariert wurde. Das ist seither auch mit zahlreichen anderen Innenstadtbereichen auf der ganzen Welt geschehen. Aber Quito war die erste.
Als ich am Flughafen von Quito ankomme, befinde ich mich auf mehr als 2800 Metern Höhe. Nachdem ich jedoch Lhasa und La Paz unbeschadet überstanden habe, mache ich mir wenig Sorgen, nehme mir vor, mich gemütlich und gemächlich zu bewegen und harre der Dinge die da kommen mögen. Tatsächlich fühle ich mich beim Treppensteigen sehr unsportlich, aber ansonsten geht es mir gut. Read More