Customize Consent Preferences

We use cookies to help you navigate efficiently and perform certain functions. You will find detailed information about all cookies under each consent category below.

The cookies that are categorized as "Necessary" are stored on your browser as they are essential for enabling the basic functionalities of the site. ... 

Always Active

Necessary cookies are required to enable the basic features of this site, such as providing secure log-in or adjusting your consent preferences. These cookies do not store any personally identifiable data.

No cookies to display.

Functional cookies help perform certain functionalities like sharing the content of the website on social media platforms, collecting feedback, and other third-party features.

No cookies to display.

Analytical cookies are used to understand how visitors interact with the website. These cookies help provide information on metrics such as the number of visitors, bounce rate, traffic source, etc.

No cookies to display.

Performance cookies are used to understand and analyze the key performance indexes of the website which helps in delivering a better user experience for the visitors.

No cookies to display.

Advertisement cookies are used to provide visitors with customized advertisements based on the pages you visited previously and to analyze the effectiveness of the ad campaigns.

No cookies to display.

Skip to main content
Tag

Reisebericht

Chenini – Zauberhafte Ruinendorf in Tarnfarbe

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Chenini – Wer will schon noch in Höhlen wohnen?

Chenini hat mich auf meiner Reise nach Tunesien besonders begeistert. Es ist ein kleines Dorf, das an einem Berghang liegt und das seit den frühen 90er Jahren verlassen ist. Weiter unten am Berghang haben ein paar wenige verbliebene Bewohner sich neue Häuser gebaut. Alle anderen sind nach Tunis oder in eine der anderen wirtschaftlich interessanten Städte gezogen. Vielleicht sogar ins Ausland.

Warum, fragt Ihr euch? Nun, wer will heute schon noch in einer Höhle leben, selbst wenn sie irgendwie romantisch und zauberhaft aussieht? Richtig. Niemand. Chenini war einst ein Meisterwerk der Camouflage-Baukunst. Das gesamte Dorf hat dieselbe Farbe wie der Berghang, an dem es liegt. Das gesamte Dorf außer der Moschee.

Read More

Meroe – Der Welt größtes Pyramidenfeld

By Auf nach Anderswo 3 Comments

Meroe – Einfach wow!

Auf Meroe habe ich mich seit Monaten gefreut. Meroe ist eigentlich der Grund dafür gewesen, dass ich diese Sudanreise unbedingt unternehmen wollte. Wer einmal in Gizeh oder in Chichen Itza war, wird bestätigen können, dass Pyramiden einfach eine gewisse Faszination ausüben. Und in Meroe gibt es nun mal die meisten davon.

Ich erreichte Meroe an einem Montag Nachmittag gegen 16 Uhr. Kein Tourist ist weit und breit zu sehen, obwohl es sich hier um eines der Weltwunder handelt oder zumindest handeln sollte. Immerhin hat die Unesco auch 2011 endlich mal erkannt, dass es hier was zu sehen gibt.

Read More

Abydos – Vielleicht die besten ägyptischen Malereien

By Die Jetlagjägerin No Comments

Abydos – Das unbekannte Ägypten

Nach Abydos oder auch Abydous kommen nicht viele Touristen, zumindest nicht in Corona-Zeiten. Selbst vor der Pandemie haben sich nur diejenigen nach Abydos verirrt, die mehr als nur Gizeh und die Tempel zwischen Luxor und Assuan sehen wollten. Abydos liegt ein paar Stunden Fahrt von Luxor entfernt. Wegen der ständigen Polizeikontrollen dauert die Fahrt wahrscheinlich mehr als einen halben Tag. Glücklicherweise habe ich mich für die unbequemere Variante ohne Kreuzfahrtschiff entschieden und für die Attraktionen, die sich zwischen Kairo und Luxor befinden. Abydos ist eine dieser Attraktionen und absolut eine Überraschung.

Der Tempel von Abydos oder besser gesagt die Tempel von Abydos haben mich ziemlich umgehauen. Ich hatte auch noch das Glück, dass kaum ein Tourist da war und dass es den Wärtern daher egal war, ob die Besucher ihre Kameras benutzen oder nicht. Hauptsache, es kommt überhaupt wer.

Read More

Sidon – Seife, Kreuzritter und ein einsamer Fruchtbarkeitstempel

By Auf nach Anderswo 6 Comments

Sidon – 4600 Jahre Geschichte im Süden des Libanon

Sidon liegt etwa 20 Kilometer südlich von Beirut. Für die Libanesen ist das fast schon seit weg, denn egal in welche Richtung man von Beirut aus losfährt, erreicht man nach spätestens 100 Kilometern das Ausland. Das tut allerdings niemand, denn dieses Ausland ist das besetzte Palästina beziehungsweise das dem Libanon nicht ganz wohlgesonnene Israel oder eben Syrien, wo im Moment kaum jemand allzu gerne hinfährt.

Zurück zu Sidon. Direkt neben der Stadt befindet sich der uralte Eschmun-Tempel. Er wurde schon vor 2600 Jahren errichtet und zwar um dem phönizischen Fruchtbarkeitsgott Eschmun einen Gefallen zu tun. Alles lief prima. Alle waren fruchtbar und zufrieden. Aber irgendwann kamen die Perser, die Griechen, die Mamelucken, die Babylonier, die Römer, die Osmanen, die Byzantiner – allerdings nicht in dieser Reihenfolge. Sie alle bauten etwas an dem uralten Tempel um oder an oder obendrauf.

Read More

Von Akjoujt nach Atar – Offroad durch die Wüste

By Auf nach Anderswo No Comments

Rund um Atar – Sand bis zum Abwinken

Von Nouakchott bis Atar zieht sich ein riesiger Erg, also eine Sandwüste, die 375 km lang ist. Dieser Erg scheint immer schöner zu werden, je weiter man sich von Nouakchott entfernt. Die Fahrt ist etwas mühsam und am Akjoujt geht es auf sandigen oder steinigen Pisten mitten durch die herrliche Natur.

Die Sanddünen sind an manchen Stellen bis zu 300 Metern hoch und sie bilden ein traumhaftes Fotomotiv. Es ist zwar im Grunde nur Sand, aber irgendwie bekommt Sand etwas Magisches, wenn er in diesen Mengen auftaucht. Ich musste immer wieder daran denken, dass in Europa gerade Knappheit an Sand herrscht. Wer hier auf der Düne steht, kann sich sowas kaum vorstellen.

Read More

Baalbek – Die Krönung des Libanon

By Auf nach Anderswo One Comment

Baalbek – Der größte und gleich auch noch der zweitgrößte

Mein Ausflug nach Baalbek stand als letzter Punkt auf meinem Reiseprogramm. An keinem der vorangegangenen sieben Tage konnte mein Reisebegleiter es unterlassen, mich darauf hinzuweisen, dass Baalbel der Höhepunkt der Reise sein würde, der Gipfel, die Krönung und alle Superlative, die er kannte. Dann war es endlich soweit und wir waren auf dem Weg in die Beeka-Ebene.

Baalbek liegt einige Kilometer nördlich von Anjar, nur wenige Kilometer von der syrischen Grenze entfernt inmitten der fruchtbaren Bekaa-Ebene. Schon die Römer waren begeistert von der Tatsache, dass man hier fast alles anbauen kann. Daher haben sie wohl auch Baalbek ausgewählt, um hier ihren größten und weil der so schön geworden war, gleich auch noch den zweitgrößten römischen Tempel weltweit zu errichten. Größer als alles, was es in Rom gab. Und schöner.

Read More

Beiteddine – Zu Besuch bei den Drusen

By Auf nach Anderswo 2 Comments

Beiteddine – Was immer sie auch glauben, sie können Paläste bauen!

Das Dorf Beiteddine liegt im Chouf-Gebirge nur wenige Kilometer Luftlinie von der Küste entfernt, aber dennoch auf immerhin 800 Höhenmetern. Daher ist das Klima hier etwas angenehmer als unten am Meer, wo es noch Ende September recht schwül ist bei 30 Grad sommerlicher Hitze.

Genau aus diesem Grund machen viele wohlhabende in Beiteddine und den umliegenden Dörfern Urlaub. Die Region ist mehrheitlich von Drusen bewohnt, aber es gibt auch Maroniten. Die Drusen sind es aber heute, die mich interessieren. Von den Drusen habe ich zum ersten Mal bei meinem Besuch auf den Golanhöhen gehört. Ich erinnere mich noch daran, dass ich die Religion echt schräg fand und dass diese Drusen echt lecker gekocht haben.

Read More

Ouadane – Imposante Ruinenstadt in der Wüste

By Auf nach Anderswo One Comment

Ouadane – 1000 Jahre alte Moschee mit Ausblick

Im Nordosten von Mauretanien liegt die uralte Stadt Ouadane oder Wadane. Heute finden Besucher eine kleine Oasenstadt mit einer riesigen imposanten Ruinenstadt vor. Die Ruinen sind so perfekt getarnt, dass ich sie erst sehe, als ich tatsächlich davor stehe. Zweimal habe ich sie tatsächlich beim Vorbeifahren einfach übersehen. Sie sind aus den Steinen gebaut, die hier ohnehin überall herumliegen.

Als ich dann aber endlich in der Ruinenstadt stehe, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Rundgang beginnt im oberen Teil von Ouadane. Dort steht die alte Moschee. Interessanterweise ist es die jüngere der beiden Moscheen, da sie aber alt ist, heißt sie dennoch alte Moschee. Sie ist restauriert und wird noch genutzt.

Read More

Kairouan – Enge heilige Gassen voller Zuckerwatte

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Kairouan – Zutritt auch für Heiden

Die Stadt Kairouan ist die viertheiligste Stadt im Islam, direkt hinter Mekka, Medina und Jerusalem. Das allein wäre schon Grund genug, um Kairouan einmal zu besuchen. Wie es sich für eine heilige Stadt gehört, gibt es in Kairouan eine ziemlich heilige und auch recht große Moschee. Im Gegensatz zu den meisten heiligen Städten, dürfen in Kairouan sogar Ungläubige die Moschee betreten. Mit Kopftuch. Aber immerhin wird kein Ganzkörpersack gefordert.

Die Moschee war am Montag voller Leute gewesen, die den Geburtstag des Propheten gefeiert haben, aber nun am darauffolgenden Dienstagmorgen habe ich die Große Moschee von Kairouan ganz für mich alleine. Verrückt. Das ist die Schuld der Pandemie. Normalerweise sollten hier täglich hunderte von Touristen rumlaufen. Aber ich beschwere mich darüber sicher nicht.

Read More

Faqra – Ein einsamer Tempel wartet auf Besucher

By Vielleicht bald noch mehr Geschichten No Comments

Faqra – Ägyptische und römische Ruinen im Skiparadies

Der Faqra Tempel liegt außerhalb des gemütlichen Dorfes Kfardebian. Um nach Kfardebian zu kommen, gibt es zwischen Beirut und Jounieh irgendwo eine Abfahrt in Richtung Landesinneres. Diese Straße ist sehr kurvenreich und schlängelt sich langsam bergan. Hier befinden sich mehrere Wintersportorte, in denen im September allerdings noch kein Schnee liegt. Ich kann spüren, dass es ein paar Grad kühler ist, als an der Küste, aber es ist noch immer sommerlich warm.

An der Hauptstraße stehen ein Wachturm, ein winziger Tempel und ein Turm, der einst dazu gedient hat, ein weithin sichtbares Feuer zu beherbergen. Schließlich wollten die Römer, die ihn gebaut haben, dass Karawanen und Händler die Siedlung schon von Weitem sehen können. Der Wachturm dient offenbar Jugendlichen aus der Gegend am Abend als Zuflucht, denn neben den mächtigen Steinblöcken, die teilweise noch aufeinander stehen und teilweise verstreut um den Turm herumliegen, sind Zigarettenkippen, Bierflaschen und Keksschachteln zu finden. Leider werden offenbar Teile des Wachturms als Toilette genutzt.

Read More