We use cookies to enhance your browsing experience, serve personalized ads or content, and analyze our traffic. By clicking "Accept All", you consent to our use of cookies.
Customize Consent Preferences
We use cookies to help you navigate efficiently and perform certain functions. You will find detailed information about all cookies under each consent category below.
The cookies that are categorized as "Necessary" are stored on your browser as they are essential for enabling the basic functionalities of the site. ...
Always Active
Necessary cookies are required to enable the basic features of this site, such as providing secure log-in or adjusting your consent preferences. These cookies do not store any personally identifiable data.
No cookies to display.
Functional cookies help perform certain functionalities like sharing the content of the website on social media platforms, collecting feedback, and other third-party features.
No cookies to display.
Analytical cookies are used to understand how visitors interact with the website. These cookies help provide information on metrics such as the number of visitors, bounce rate, traffic source, etc.
No cookies to display.
Performance cookies are used to understand and analyze the key performance indexes of the website which helps in delivering a better user experience for the visitors.
No cookies to display.
Advertisement cookies are used to provide visitors with customized advertisements based on the pages you visited previously and to analyze the effectiveness of the ad campaigns.
Abuja ist bekanntlich die Hauptstadt von Nigeria, allerdings erst seit etwas mehr als 30 Jahren. Vorher war es eine Kleinstadt. Jetzt ist Abuja eine Millionenstadt mit schnell wachsenden Slums. Davon merkt man aber im Zentrum nichts, denn Abuja wirkt sehr modern.
Da stehen Geschäftsgebäude, Einkaufszentren und Verwaltungen sowie Botschaften an breiten sauberen Straßen. Die riesige Moschee glänzt mit ihrer goldenen Kuppel in der Sonne und der Verkehr ist sehr viel erträglicher als im Molloch Lagos.
Kampong Phluk ist ein ganz besonderes Dorf, wenn auch nicht das einzige in Kambodscha, das so besonders ist. In Kampong Phluk leben die Menschen auf ganz eigene Weise mit dem Wasser, vom Wasser, auf dem Wasser und am Wasser.
In der Regenzeit steht das Dorf unter Wasser. Daher sind die Gebäude auch auf Stelzen gebaut. Je nach Wasserstand bewohnen die Menschen nur das oberste Stockwerk oder auch die Stockwerke unterhalb der eigentlichen Wohnung. Sie erreichen ihre Wohnungen mit dem Boot und sind nur auf dem Wasser unterwegs. Es ist der Tonle Sap See, der sich so stark ausbreitet, dass Kampong Phluk vollständig unter Wasser steht.
Ich war bereits 2007 und 2014 in Siem Reap und habe mir die eindrucksvollen Tempelanlagen von Angkor Wat angeschaut. Ich kann nicht oft genug sagen, dass ich nicht verstehen kann, dass diese 1000 Jahre alte Stadt, von der so viel erhalten ist, es 2011 nicht auf die Liste der neuen sieben Weltwunder geschafft hat. Jeder, der einmal die Cristo-Statue in Rio besucht hat und Angkor Wat gesehen hat, wird meiner Meinung nach den Kopf schütteln über die Ergebnisse dieser Abstimmung damals.
Glücklicherweise ist es vollkommen egal, wer zu den Weltwundern zählt und wer nicht. Für mich zählt Angkor zu meinen Highlights auf dieser Welt, die ich jedem nur absolut empfehlen kann. Siem Reap ist zudem eine Easy Peasy Touristenstadt, in der es Hotels aller Preisklassen, billiges gutes Essen und kurze Wege gibt. Es ist friedlich und sicher. Niemand wird gezwungen, Insekten zu essen. Es gibt Bier für einen Dollar und Massagen für 8 Euro pro Stunde. Hier findet jeder sein Glück.
Ich war schon öfter in Thailand und habe mir dieses Mal eine neue Region ausgesucht: die Insel Phuket. Sie ist berühmt, hat sehr viele Besucher jedes Jahr und ich erinnere mich, dass Phuket nach der Pandemie der erste Teil Thailands war, der für Touristen wieder besuchbar war. Es war quasi ein Testgebiet.
Ich liebe Thailand. Thai-Küche, das Wetter, das Obst, die Landschaften, die Massagen und Muay Thai. Aber Phuket hat mich ein wenig enttäuscht. Erstens gab es auf der Insel viel weniger Auswahl an Obst, als an all den anderen Orten, die ich vorher besucht hatte. Ich will nicht ausschließen, dass das an der Jahreszeit lag. Was aber nicht an der Jahreszeit gelegen haben kann, war, dass auf Phuket alles wahnsinnig touristisch ist. Die gesamte Insel scheint nur auf Besucher ausgerichtet zu sein. Nach den vielen Trips in absolut untouristische Länder war ich das vielleicht einfach nicht mehr gewöhnt. Aber es hat mich schockiert. Es gibt auf Phuket nicht viel zu sehen, eigentlich nur Strände und ein paar Gebäude, Statuen und Tempel, die aber mit dem Festland nicht mithalten können. Wer Strandurlaub mag, wird es hier sicher lieben. Aber mein Fall ist das einfach nicht.
Tonle Sap ist sowohl der Name eines Flusses als auch eines Sees mitten in Kambodscha. Der Tonle Sap ist ein ganz besonderer Fluss, denn er kann die Fließrichtung ändern. Tatsächlich. Klingt komisch. Aber der Tonle Sap fließt in der Trockenzeit von Norden nach Süden in den Mekong, um dann gemeinsam mit dem Mekongwasser in Richtung Meer zu reisen. Aber in der Regenzeit, wenn der Mekong zu einem reißenden noch riesigeren Strom wird, drückt er das Wasser in den Tonle Sap hinein, sodass dieser dann in Richtung Norden fließt und dem Tonle Sap See noch mehr Wasser beschert.
Es ist unvorstellbar, dass der See innerhalb eines Jahres mal einen Meter tief und mal 12 Meter tief ist. Viele Menschen, die in der Umgebung wohnen, haben schwimmende Häuser. Viele Dörfer am Ufer sind auf Stelzen gebaut, sodass sie in der Trockenzeit über hohe Treppen und in der Regenzeit per Boot erreichbar sind. Diese schwimmenden Dörfer sind wahrscheinlich in der Regenzeit wirklich sehenswert. Ich war in der Trockenzeit dort und habe über die Stelzenhäuser gestaunt. Ein wenig Bootfahren kann man trotzdem, nur eben nicht auf der Hauptstraße.
Kaum eine Stadt in Asien hat so gegensätzliche Hauptattraktionen wie Phnom Penh in Kambodscha. Die Hauptstadt des grünen flachen Landes mit seinen 17 Millionen Bewohnern besteht aus einer Altstadt am Fluss, vielen modernen Hochhäusern, die nicht älter als zehn Jahre sind, aus dem prachtvollen Königspalast, der um die 200 Jahre alt ist und den Monumenten, die einem der grausamsten Regime des 20. Jahrhunderts gedenken: den Khmer Rouge.
Ich wollte beides sehen: die Pracht des Palastes mit seinen goldgelben Dächern und den vielen Tempeln, aber auch die Killing Fields und das Tuol Sleng Gefängnis.
Von Phuket aus kann man ganz prima einen Tagesausflug mit der Fähre oder dem Speed Boat nach Kho Phi Phi unternehmen. Die Fähre braucht etwa zwei Stunden, um zur Insel Phi Phi Le zu gelangen, die seit dem Jahr 2000 dank des Films The Beach mit Leonardo Dicaprio weltbekannt ist.
Phi Phi ist nicht nur eine einzige Insel, sondern eine Inselgruppe in der Andaman See, also da, wo auch Phuket liegt. Mit dem Speed Boad ist Phi Phi Le in etwa eineinhalb Stunden erreichbar. Da ist Phi Phi Don, wo die Fähre anlegt und da ist Phi Phi Le, wo sich der Maya Strand befindet. Dieser ist Ziel all der Besucher, die einen Tagesausflug buchen. Die Touren haben sehr unterschiedliche Schwerpunkte und laufen alle möglichen Buchten und Inseln an, aber ich glaube, dass alle diese Touren zum Maya Strand fahren. Dort ist auf jeden Fall die Hölle los und man darf seit einiger Zeit nicht mehr dort baden, weil die viele Sonnencreme die Unterwasserwelt ernsthaft gefährdet hat. Jetzt dürfen die Touristen nur noch mit den eingecremten Füßen ins Wasser, nicht mehr mit dem ganzen schmierigen Körper. Das bedeutet, dass man auch besser Fotos von der wunderschönen Szenerie machen kann, denn natürlich ist der Maya Strand ein Paradies. Wunderschön. Das wusste auch Danny Boyle, der diese Kulisse für den Film ausgesucht hat.
Kyoto muss man im Grunde besuchen, wenn man sich auch nur ein wenig für japanische Kultur und Geschichte interessiert. Die Stadt eignet sich hervorragend, um in die bewegte Geschichte einzutauchen, denn während einer ganzen Weile war Kyoto die Hauptstadt Japans. Daher gibt es in Kyoto nicht nur Paläste und Schlösser von Kaisern und Shogunen, sondern auch jede Menge Tempel und Schreine.
Die Schreine gehören zum Shintoismus, die Tempel zum Buddhismus und offenbar benötigen die Japaner beides für ein erfülltes Leben. Ich habe mir sagen lassen, dass im Shintoismus geheiratet und im Buddhismus gestorben wird. Die meisten Anlagen bestehen aus einem Mix der beiden Religionen, was ihnen diesen besonderen Touch verleiht, den es nur in Japan gibt.
Tombwa ist eine Stadt an der angolanischen Küste südlich von Namibe. Zwischen Tombwa und der Grenze zu Namibia gibt es nicht mehr viel. Da liegt eine einzige kleine Stadt, aber dorthin zu gelangen, ist mühsam und kann gefährlich sein, je nach Wetter und Gezeiten. Wovon es aber in dieser Region viel gibt ist Sand. Eigentlich gibt es fast nur Sand zwischen Tombwa und Namiba. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen riesige Sanddünen, soweit das Auge reicht. Und weit darüber hinaus.
Hier bei Tombwa heißt dieser Sand Nationalpark do Iona. Ich hatte ein bisschen Pech mit dem Wetter, denn es war den ganzen Tag über wolkig und diesig. Dennoch waren die Sanddünen im Nationalpark eindrucksvoll. Bei Sonnenschein wären sie sicherlich noch einen Hauch rötlicher gewesen. Und sicher auch fotogener. Wir auch immer. Sand fasziniert mich, vor allem, wenn er in solchen Mengen auftritt und ich ihn mit niemandem teilen muss. Kein Tourist weit und breit. Auch nicht am Wüstenschiff Vanessa, das einer der Foto-Spots in der Region ist. Das Wrack eines indischen Fischerbootes, das aus ungeklärten Gründen Vanessa getauft wurde. Sehr cool.
Nara – Laternen, Hochzeiten und ein Mönch mit Geweih
Nara liegt südlich von Kyoto und war im 8. Jahrhundert für eine Weile lang die Hauptstadt von Japan. Hier gibt es also auch einige alte Gebäude zu entdecken, die einen tiefen Einblick in die japanische Geschichte bieten. Wie fast alle Bauwerke in Japan sind sie immer mal wieder abgebrannt oder zerstört worden aber mit einer besonderen Hingabe wieder aufgebaut und erhalten worden.
Nara ist unter Touristen bekannt als die Stadt, in der die Hirsche sich vor den Besuchern verbeugen, um mit Keksen gefüttert zu werden. Das tun sie tatsächlich und die Touristen sowie Pilger, die zu den Tempeln und Schreinen kommen, kaufen mit Begeisterung diese Kekse, mit denen man den Hirschen tatsächlich eine Freude machen kann. Zumindest am Anfang des Tages, wenn die Tiere noch Hunger haben. Gegen Nachmittag liegen sie dann oft lieber faul in der Gegend herum und verbeugen sich auch nicht mehr. Dann kann man ihnen mit etwas Glück noch einen Keks aufzwingen.